Eine Umfrage von Industrie-Digitalisierung.com in Zusammenarbeit mit KEM

15 Jahre nach dem Start von Industrie 4.0 macht gerade ein wichtiges Ergebnis der Initiative Furore: die Verwaltungsschale oder Asset Administration Shell (AAS). Nun haben sich führende PLM-Anbieter dazu geäußert, wie sie mit ihren Systemen die AAS unterstützen. Oder eben nicht.

Gefragt wurden Aras, CONTACT Software, Dassault Systèmes, PTC, SAP und Siemens. Alle haben sich geäußert.

In diesem Artikel geht es um die Antworten. Eine Analyse der Situation rund um PLM und AAS folgt in einem weiteren Artikel. Und in einer Hintergrundserie wird sich das Portal www.Industrie-Digitalisierung.com mit den Auswirkungen der gegenwärtigen Entwicklung auf die IT-Architekturen in der Industrie beschäftigen.

Dies waren die Fragenkomplexe, zu denen die PLM-Anbieter um ihre Antworten gebeten wurden:

Unsere Interviewpartner

Aras: Jason Kaspar, Senior Director of product marketing

CONTACT Software: Jan Luca Siewert, Research & AI

Dassault Systèmes: Arnab Bhattacharya, Director Growth and Diversification Industries

PTC: Dr. Florian Harzenetter, Senior Director, Global Advisor Industrials 

SAP: Gerhard Himmelsbach, Product Manager PLM

SAP: Dr. Thiago Weber Martins, Product Manager for AAS Digital Twins and Digital Product Passports

Siemens: Peter Higler, Solution Director – Advanced Machine Engineering 

Siemens: Constantin Liepert, verantwortlich für Modul Teamcenter AAS 

1. Aktivitäten und Projektbeteiligungen der PLM-Anbieter

Hat Ihr Haus bereits Aktivitäten zum Ausleiten von Produktdaten in die Asset Administration Shell getätigt?

Aras

„Ja. Aras hat ein Konzept und ein Referenzdatenmodell entwickelt, das AAS-Konstrukte wie die Shell, Submodelle und Submodellelemente auf den Digital-Thread von Aras abbildet. PLM wird als das reguläre Speichersystem betrachtet und die AAS als Projektion vertrauenswürdiger Produktdaten generiert, statt ein separates, doppeltes Repository anzulegen.

Aras arbeitet mit strategischen Kunden an Pilotszenarien, in denen Unternehmen sowohl AAS-Daten veröffentlichen als auch nutzen“.

Contact Software

Contact Software stellt bereits seit 2023 mit Contact Elements for IoT AAS-Unterstützung bereit, um an Artikeln und anderen Geschäftsmodellen Sub-Modelle zu pflegen. In den letzten Jahren gab es dazu Zusammenarbeit vor allem mit Komponentenherstellern, und seit Mitte 2025 auch mit Vertretern anderer Branchen wie den Konsumgüterherstellern. Meist ging es um die Submodelle für Digital Nameplate, Technical Data und Handover Documentation (Handbücher etc.), aber auch schon für Product Carbon Footprint und Asset Management.

Contact Software ist seit 2022 Mitglied der Industrial Digital Twin Association (IDTA), die auch für die Definition der AAS-Submodelle zuständig ist. Dort und auch unabhängig von der IDTA ist der PLM-Anbieter an zahlreichen Projekten beteiligt, etwa dem ManufacturingX-Projekt Decide4ECO oder dem Konsortialprojekt ESCOM im GaiaX-Kontext. Contact Software ist in der Open Community dazu aktiv. Mit dem Partner Eplan gibt es kontinuierlichen Austausch zu AAS.

Dassault Systèmes

Dassault Systèmes ist seit 2023 Mitglied in der IDTA und hat mit Pepperl + Fuchs einen Demonstrator für den Einsatz der AAS entwickelt.

„Wir engagieren uns in einem breiteren Netzwerk industrieübergreifender Initiativen, die sich mit der Standardisierung und praktischen Umsetzung von virtuellen Zwillingen, interoperablen Datenmodellen und industriellen Datenräumen beschäftigen. Wir waren beispielsweise am Softwaresystem BaSys 4.2 beteiligt.“

PTC

PTC ist in der IDTA sehr aktiv und seit eineinhalb Jahren im Vorstand vertreten. In der IDTA wurde mit Festo, Sick, Schunk, Phoenix Contact, DMG Mori und Trumpf das „Konsortialprojekt PCN“ gestartet, das die Nutzung der AAS für den Produktänderungsprozess und die Produktänderungsmitteilung in der Praxis erprobt.

Es gibt weitere Beispiele. So zeigte PTC bereits 2023 auf der SPS in Nürnberg mit Sick, Eplan und TT-PSC einen Demonstrator für Gerätezustandsüberwachung, Bauteilaustausch und Software-Update auf Basis des Digital Twins in Form der AAS. PTC ist auch aktiv in Projekten mit Factory-X und Catena-X, die sich ebenfalls auf die IDTA-Submodelle der AAS stützen.

SAP

„Ein wesentlicher Teil relevanter Produkt- und Asset-Daten wird heute in ERP-Systemen geführt. Mit SAP Business Network Asset Collaboration (SAP BNAC) unterstützt SAP die Asset Administration Shell (AAS) und ermöglicht es Kunden, Daten über die AAS bereitzustellen sowie in SAP ERP-basierte Geschäftsprozesse einzubinden. Damit wird die AAS zu einem wichtigen Baustein, um industrielle Kollaborations- und Wertschöpfungsprozesse effizienter, transparenter und interoperabler zu gestalten.

SAP engagiert sich darüber hinaus aktiv in der Standardisierung und Weiterentwicklung der AAS. Als Gründungsmitglied der Industrial Digital Twin Association (IDTA) bringt SAP seine Erfahrung in die Gestaltung der AAS sowie ihrer Teilmodelle ein. Zudem ist SAP in mehreren Initiativen im Rahmen von Manufacturing-X aktiv. Im Projekt Factory-X wurden beispielsweise gemeinsam mit Partnern wie BASF, Siemens, Uhlmann und TÜV Süd Szenarien entwickelt, die zeigen, wie Kollaborationsprozesse entlang industrieller Wertschöpfungsketten mithilfe der AAS unterstützt werden können.“

Siemens

Siemens untersucht schon seit rund 5 Jahren mit verschiedenen Kunden in Szenarien, welche Vorteile es dem Maschinenbauer bringt, wenn Komponentenhersteller ihre Daten im AAS-Format liefern. Es gibt bereits eine Reihe von Use Cases, die gemeinsam mit Kunden entwickelt wurden. Daran beteiligt ist Siemens sowohl mit dem PLM-System Teamcenter als auch mit dem System Comos für die Prozessindustrie.

Siemens bietet sowohl Import- als auch Exportmöglichkeiten, um zum einen die Komponentenhersteller zu befähigen, aus ihrem PLM-System mit einem Klick die Daten gemäß AAS-Standard auszuleiten und zentral auf einen AAS-Server zu speichern. Zum anderen sollen die Maschinenbauer, die Prozessindustrie und alle anderen Konsumenten der Daten in die Lage versetzt werden, diese Daten zu suchen und aufzufinden, aber dann auch zu importieren und damit zu arbeiten.

2. Standard-Export in AAS

Gibt es von Ihnen eine standardisierte Möglichkeit zur Ausleitung von Produktdaten in die AAS?

Aras

Aras definiert im Rahmen ihrer Roadmap einen standardisierten Ansatz für den Export von Produktdaten in die AAS. Dazu gehören die Unterstützung gängiger Austauschformate, der API-basierte Zugriff sowie die automatisierte Befüllung relevanter AAS-Teilmodelle direkt aus dem PLM-Digital-Thread.

Ziel ist, die AAS-Generierung wiederholbar, kontrolliert und anpassungsfähig zu gestalten, damit Kunden den Ansatz konsistent über Produkte, Programme und Partner-Ökosysteme hinweg anwenden können. Ein exakter Zeitpunkt für die Verfügbarkeit ist nicht definiert.

Contact Software

Seit Juli 2023 stellt Contact Software über eine Erweiterung der Standard-Klassifizierung in Contact Elements for IoT die Möglichkeit des Datenexports in AAS bereit, seit November 2025 als Standardfunktion. Dabei unterstützt der Hersteller alle Submodelle, die der Anwender nutzen möchte. Bis hin zu eigenen Modellen, in denen er seine Produkte verwalten möchte.

Dassault Systèmes

Aus der Antwort: „Wir verfügen über standardisierte Integrationsmechanismen, mit denen sich Produktdaten, Strukturen und Zusammenhänge aus der PLM-Welt in AAS-konforme Modelle überführen lassen.“

Mein Kommentar gegenüber Dassault Systèmes war dazu: „Daraus schließe ich, dass es keine Standardfunktion für die AAS gibt, sondern der Anwender selbst die Aufgabe übernehmen muss.“ Dassault hat diesen Kommentar bestätigt.

PTC

Die Standardfunktion wird im Produkt “Orbit” realisiert. Das Produkt ist gerade angekündigt worden und wird demnächst offiziell releast.

SAP

„Ja. SAP Business Network Asset Collaboration (SAP BNAC) unterstützt AAS-APIs und kann damit als AAS-Server fungieren. Auf diese Weise können SAP-Daten strukturiert als Asset Administration Shell bereitgestellt werden, unter anderem mit den Teilmodellen Digital Nameplate und Handover Documentation. Diese Funktionalität steht SAP-BNAC-Kunden bereits heute zur Verfügung und schafft eine standardisierte Grundlage, um Produkt- und Asset-Daten interoperabel in digitale Ökosysteme einzubringen.“

Siemens

Ja, und zwar in Teamcenter seit dem Release 25/12, in Comos ab dem Release 10.7. im Sommer 2026.

3. Standard-Import aus AAS

Gibt es eine standardisierte Importmöglichkeit für AAS-Daten?

Aras

Aras sieht einen standardisierten Ansatz, insbesondere durch das Teilmodell „Product Change Notification“, als vielversprechenden Mechanismus, um Produktänderungen und Auslaufmitteilungen in maschinenlesbarer Form darzustellen, die effizient zwischen Zulieferern und Industriekunden ausgetauscht werden können.

Statt einer Kommunikation von Änderungen wie bisher über E-Mails, Tabellen und PDF-Dokumente kann ein stärker standardisiertes, auf AAS basierendes Muster den manuellen Interpretationsaufwand reduzieren, die Reaktionsfähigkeit verbessern und automatisierte nachgelagerte Arbeitsabläufe und die Zusammenarbeit mit Lieferanten unterstützen.

Contact Software

Ja, Contact Software bietet diese Möglichkeit ebenso wie den Export.

Dassault Systèmes

Aus der Antwort: „Änderungen an Produktdaten werden in der 3DEXPERIENCE Plattform von Dassault Systèmes systematisch versioniert und historisiert.“

Dassault bestätigte danach meine Schlussfolgerung, dass AAS-Änderungen nicht standardmäßig verfolgt werden und der Anwender auf eine notwendige Änderung seiner PLM-Daten nicht standardmäßig hingewiesen wird.

PTC

Änderungen in AAS zu verfolgen, wird demnächst standardmäßig möglich sein. Einen automatischen Import nach PLM gibt es zur Zeit noch nicht.

SAP

„Ja. SAP Business Network Asset Collaboration (SAP BNAC) unterstützt den standardisierten Umgang mit AAS-Daten sowohl über AAS-APIs als auch über den Import von AASX-Dateien. Kunden können damit Asset Administration Shells, beispielsweise mit den Teilmodellen Digital Nameplate und Handover Documentation, in SAP BNAC übernehmen und daraus relevante SAP-Objekte ableiten. Dadurch lassen sich externe Produkt- und Asset-Informationen kontrolliert in bestehende Geschäftsprozesse integrieren und für nachgelagerte Anwendungen nutzbar machen.“

Siemens

„Ja, mit Teamcenter ist auch der Import seit dem letzten Release Standard, mit Comos ab dem nächsten. Aus Sicht von Siemens ist dies noch wichtiger als der Export, da hier enorme Zeitersparnis bei der Integration von Komponenten im Engineering möglich ist.“

4. Rolle der AAS für die Digitalisierung

Frage: Halten Sie die AAS für eine zentrale Schnittstelle zur Digitalisierung der industriellen Wertschöpfungskette?

Aras

Aras sieht die AAS als wichtige Schnittstelle für die Digitalisierung der industriellen Wertschöpfungs- und Lieferkette, da sie einen standardisierten Weg für den Austausch digitaler Produktinformationen über Unternehmensgrenzen hinweg schafft.

Gleichzeitig sieht Aras AAS und PLM als sich ergänzende und nicht als konkurrierende Funktionen. „AAS dient als interoperable Austauschschicht, während PLM weiterhin die kontrollierte „Quelle der Wahrheit“ bleibt, die die Produktdefinition, Konfiguration, Rückverfolgbarkeit und Änderungen im Laufe der Zeit verwaltet.“

Contact Software

Die AAS hat laut Contact Software das Potential, die zentrale Schnittstelle zu sein. Komponentenhersteller bieten zunehmend ihre Produkte im AAS-Format. Wenn der Maschinenbauer die Daten aus der AAS auch importieren kann und will, dann kann der Maschinenbau die AAS anstelle von Katalogen nutzen.

Dassault Systèmes

„Die Asset Administration Shell hat das Potenzial, eine zentrale Rolle als standardisierte Schnittstelle für industrielle Datenflüsse einzunehmen. Entscheidend wird sein, ob sie sich breit in der Industrie verankert und erfolgreich in bestehende Systemlandschaften integriert. Gelingt diese Skalierung, kann sie zu einer wichtigen Brücke zwischen Engineering, Produktion und unternehmensübergreifender Zusammenarbeit werden.“

PTC

Für PTC ist die AAS „absolut die zentrale Schnittstelle“ und das Format, das es zu beherrschen gilt. Mit offensichtlichen Use Cases im Maschinen- und Anlagenbau und -betrieb. Durch diese Form der Digitalisierung sind große Zeiteinsparungen möglich.

SAP

„Die AAS ist aus unserer Sicht ein zentraler Baustein für die Digitalisierung der industriellen Wertschöpfungskette – nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit weiteren Technologien und Standards. Ihr besonderer Mehrwert liegt darin, eine gemeinsame semantische Grundlage zu schaffen, damit unterschiedliche IT-Systeme über Unternehmensgrenzen hinweg konsistent miteinander kommunizieren können. Diese Interoperabilität ist eine wesentliche Voraussetzung für zukünftige Anforderungen wie den Digitalen Produktpass, datenbasierte Kollaboration und durchgängige Lifecycle-Prozesse. Gleichzeitig schafft die strukturierte und qualitativ hochwertige Datenbasis der AAS wichtige Voraussetzungen für den Einsatz von KI, etwa für Assistenzsysteme und AI Agents in industriellen Szenarien.“

Siemens

Aus Sicht von Siemens DI Software hat die Industrie in den letzten Jahren schon einen Riesenschritt gemacht. Constantin Liepert: „Die Tools sind da, Daten sind da, es kann damit gearbeitet werden. Es können erste Potenziale damit gehoben werden.“ Und Peter Higler ergänzt: „Datendurchgängigkeit und Datenqualität sind in aller Munde. Es ist nicht zielführend, einzelne Tools über irgendwelche Schnittstellen zusammenzubauen. Sie brauchen eine gemeinsame Datenbasis. Und da sind Produktdaten und ihre standardisierte Kommunikation über AAS ganz zentral.“

5. Bedeutung von AAS für PLM

Frage: Welche Auswirkung wird nach Ihrer Einschätzung die Nutzung von PLM-Daten in der AAS für die PLM-Nutzung generell haben?

Aras
Aus Sicht von Siemens DI Software hat die Industrie in den letzten Jahren schon einen Riesenschritt gemacht. Constantin Liepert: „Die Tools sind da, Daten sind da, es kann damit gearbeitet werden. Es können erste Potenziale damit gehoben werden.“ Und Peter Higler ergänzt: „Datendurchgängigkeit und Datenqualität sind in aller Munde. Es ist nicht zielführend, einzelne Tools über irgendwelche Schnittstellen zusammenzubauen. Sie brauchen eine gemeinsame Datenbasis. Und da sind Produktdaten und ihre standardisierte Kommunikation über AAS ganz zentral.“
Contact Software
AAS hilft aus Sicht von Contact Software den Unternehmen, ihre Stammdaten besser zu ordnen und zu pflegen. Saubere Stammdaten werden – etwa für den Digital Product Pass – immer wichtiger. Das hat natürlich positive Folgen für das Verständnis von PLM.

Bei den Maschinenbauern als Integratoren spielt das Thema inzwischen, so Contact Software, eine wachsende Rolle für ihr Verhältnis zu PLM. In der Breite fehlt es noch ein wenig an Beispielen wie dem der Product Change Notification, wo der Benefit für alle Beteiligten ganz offensichtlich ist.

Dassault Systèmes

„Die Nutzung von PLM-Daten in der Asset Administration Shell wird die Rolle von Product Lifecycle Management langfristig deutlich erweitern. PLM bleibt das zentrale Rückgrat der Produktentstehung und -steuerung in der Industrie, gewinnt aber zugleich eine neue Dimension als verbindende Datenquelle in industriellen Ökosystemen. Der Schwerpunkt verschiebt sich damit zunehmend von rein unternehmensinternen Prozessen hin zu durchgängiger Vernetzung über Unternehmensgrenzen hinweg.

Insbesondere im Kontext des Digital Product Passport sowie neuer Datenraum-Initiativen entwickelt sich PLM zu einem zentralen Baustein für durchgängige Transparenz, Rückverfolgbarkeit und eine deutlich engere, datengetriebene Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette.“

PTC

Florian Harzenetter ist überzeugt, dass vieles von dem, was künftig über die AAS abgefragt werden kann, schon heute im Engineering (oder im Einkauf) manuell erfasst wird. Die AAS wird viele Daten früher sichtbar machen und helfen, im Engineering bessere Entscheidungen zu treffen. „Die Unternehmen beginnen hier zu investieren – und ihre Prozesse neu zu gestalten.“

SAP

„Die Nutzung von PLM-Daten in der AAS kann die Rolle von PLM deutlich erweitern: von einem primär unternehmensinternen Daten- und Prozessrückgrat hin zu einem aktiven Bestandteil vernetzter industrieller Ökosysteme. Bereits einfache Anwendungsfälle zeigen erhebliches Potenzial, etwa bei der Anlage und Pflege von Materialstämmen oder Equipments, wenn Teilmodelle wie Handover Documentation oder Digital Nameplate genutzt werden. Ob die Daten ursprünglich aus ERP-, PLM- oder PDM-Systemen stammen, hängt vom jeweiligen Szenario ab. Entscheidend ist, dass die AAS diese Informationen standardisiert, semantisch beschrieben und über Unternehmensgrenzen hinweg nutzbar macht. Genau darin liegt aus unserer Sicht der strategische Mehrwert für Kunden.“

Siemens

Peter Higler: „Mit gemeinsamen Datenmodellen wird das mechatronische Engineering endlich praktisch realisierbar. Unsere Technologie erlaubt es, das jetzt skalierbar zu machen – in entsprechenden Häppchen verdaubar zu machen, so dass es auch für den mittelständischen Maschinenbau greifbare Mehrwerte erzeugt. Skalierbare Einstiegspakete kombiniert mit Durchgängigkeit der Stammdaten. AAS wird dazu einen wichtigen Beitrag leisten.“
Constantin Liepert ergänzt: „Das Schöne ist, dass die Datenstruktur der AAS es zulässt, mit dem Typenschild anzufangen und erst einmal kleine Submodelle zu nutzen, und dann Schritt für Schritt weiterzugehen und größere Mehrwerte zu realisieren.“

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