Die erste internationale Großveranstaltung von Eplan war ein voller Erfolg. Sie hat am 20. Und 21. Mai 1.500 Menschen von Kunden und Partnern aus 36 Ländern nach München gezogen. Und neben der öffentlichen Freigabe des Eplan Copilot und der Ankündigung der neuen Eplan Plattform 2027 rückte Eplan die Asset Administration Shell (AAS) in den Fokus.

Erste Live-Eindrücke von der Eplan Plattform 2027, die ab September verfügbar ist, konnten die Besucher neben den Vorträgen auf der Hauptbühne auch im Future Lab oder auf der Partner Plaza mitnehmen. Eplan Copilot wird dann in die Plattform integriert sein.

Der Copilot soll das Arbeiten mit der Plattform erleichtern und viele Routinetätigkeiten weiter automatisieren. So hilft er bei der Suche nach bereits vorhandenen Schaltplänen oder anderen Daten und bringt sie in ihrem jeweiligen Kontext und Projekt auf den Schirm. Besondere Beschleunigung bietet er für neue Eplan-Nutzer, deren Einarbeitungszeit dramatisch verkürzt wird.

Wie CEO Sebastian Seitz (Foto Sendler) in seiner offiziellen Eröffnung sagte, beinhaltet die neue Eplan Plattform die Realisierung von 500 Kundenwünschen. Nach seinen Worten bietet sie mehr Funktionalität, klarere Strukturen und insgesamt eine weitere Beschleunigung des Electrical Engineering.

AAS für die digital vernetzte Industrie

Eplan und Vertreter der Partner Rittal, Phoenix Contact, Siemens, Zahnen Technik und Heitec im Panel auf der Hauptbühne (Foto Sendler)

Dr. Marco Litto, Senior VP Strategy and Corporate Program

Dr. Marco Litto (Foto Sendler) stellte in der anschließenden Podiumsdiskussion mit Vertretern der Partner Rittal, Phoenix Contact, Siemens, Zahnen Technik und Heitec ein weiteres Highlight vor, das den Durchbruch für eine seit Langem erwartete Realisierung eines zentralen Versprechens von Industrie 4.0 bringen soll: Die Nutzung der Verwaltungsschale oder Asset Administration Shell (AAS) für die digital vernetzte Industrie.

Die AAS ist ein von der Plattform Industrie 4.0 entwickelter internationaler Standard für einen Container, in dem alle zu einem Produkt gehörenden Daten gespeichert und innerhalb industrieller Wertschöpfungsketten verfügbar gemacht werden können. Eplan unterstützt das mit dem Eplan Data Portal, in dem die AAS von mittlerweile 500 beteiligten Industriebetrieben abgelegt werden kann.

Ziel ist, dass möglichst bald alle Glieder einer Lieferkette jederzeit exakte, aktuelle Daten von Komponenten und Bauteilen abrufen können, gleichgültig wie und mit welcher Software sie erzeugt wurden. Die Beteiligten am Panel sind bereits dabei.