Wie zuvor von PTC gemeldet, hat auch Autodesk seine Geschäfte mit Russland mit Mitteilung vom 3. März eingestellt. Allerdings wird der Krieg dabei nicht als Krieg sondern als Krise und Konflikt bezeichnet. Warum kommt Autodesk Putin entgegen, der genau das verlangt, dass man den Krieg nicht Krieg nennt? Aus Sorge um die eigenen Mitarbeiter in Russland. Immerhin die Invasion wird auch hier als Invasion bezeichnet. Das Unternehmen gibt auf seiner Homepage bekannt:

„Wie ein Großteil der Welt sind wir schockiert und traurig über die Krise in der Ukraine und verurteilen den ungerechten und unmenschlichen Einmarsch Russlands auf das Schärfste. Unsere Herzen und Gedanken sind beim ukrainischen Volk. Unsere größte Sorge gilt der Sicherheit und dem Wohlergehen unserer Mitarbeiter und der breiteren Autodesk-Gemeinschaft in der Ukraine und in Russland, von denen viele sich uns anschließen in der Ablehnung dieses Konflikts und der Forderung nach Frieden.

Autodesk stellt seine Geschäfte in Russland sofort ein und hält sich weiterhin vollständig an alle derzeit geltenden Sanktionen. Wir werden weitere Einschränkungen unserer Geschäfte in der Region in Betracht ziehen, sollten die Sanktionen ausgeweitet werden und je nach Entwicklung der Situation.

(…) In dieser Woche hat die Autodesk Foundation finanzielle Unterstützung für die Hilfsmaßnahmen in der Ukraine zugesagt. Die Gelder gehen an das IKRK (Internationales Komitee vom Roten Kreuz) und das UNHCR (Hochkommissariat der Vereinten Nationen für Flüchtlinge). Darüber hinaus werden wir jede Spende, die Autodesk-Mitarbeiter im Laufe des Monats März tätigen, im Verhältnis 2:1 an eine von fünf Organisationen weiterleiten, die sich auf die humanitäre und Flüchtlingskrise in der und um die Ukraine konzentrieren.“